Die 20er werden oft als die beste Zeit des Lebens beschrieben.
Die Zeit, in der man jung ist, die Welt entdecken kann, seine Träume verwirklicht, Karriere macht, die große Liebe findet, reist, Erfahrungen sammelt und herausfindet, wer man eigentlich sein möchte.
Klingt eigentlich ganz schön.
Und gleichzeitig kann genau diese Vorstellung unglaublich viel Druck machen.
Denn während man von außen vielleicht längst als erwachsene Frau wahrgenommen wird, fühlt man sich selbst nicht unbedingt jeden Tag so, als hätte man sein Leben komplett im Griff.
Manchmal hat man das Gefühl, genau zu wissen, was man möchte.
Und manchmal sitzt man einfach da und denkt:
„Was mache ich hier eigentlich?“
Willkommen in den 20ern.
Erwachsen sein, ohne sich erwachsen zu fühlen
Irgendwann kommt dieser Punkt, an dem man merkt, dass niemand mehr automatisch für einen entscheidet.
Plötzlich muss man sich um Dinge kümmern, über die man früher vielleicht gar nicht nachgedacht hat. Arbeit, Geld, Versicherungen, Wohnung, Zukunft, Beziehungen und unzählige andere Dinge.
Man ist erwachsen.
Zumindest laut Geburtsdatum.
Innerlich fühlt es sich aber nicht immer so an.
Vielleicht ist genau das eine der seltsamsten Seiten dieser Lebensphase: Man kann unglaublich selbstständig sein und trotzdem manchmal jemanden brauchen, der einem sagt, dass schon alles irgendwie gut werden wird.
Man kann wichtige Entscheidungen treffen und gleichzeitig bei einer kleinen Sache komplett überfordert sein.
Und vielleicht ist das völlig normal.
Erwachsenwerden bedeutet schließlich nicht, plötzlich alle Antworten zu kennen.
Vielleicht bedeutet es vielmehr, langsam zu lernen, mit den Fragen zu leben.
Die Frage: „Was will ich eigentlich?“
Eine der größten Fragen in den 20ern ist wahrscheinlich die nach der eigenen Zukunft.
Was möchte ich beruflich machen?
Wo möchte ich leben?
Möchte ich Karriere machen?
Möchte ich eine Familie?
Möchte ich heiraten?
Möchte ich Kinder?
Möchte ich überhaupt das Leben, das andere für mich vorgesehen haben?
Und während man versucht, diese Fragen zu beantworten, scheint es manchmal so, als hätten alle anderen längst einen Plan.
Die eine Freundin hat bereits geheiratet.
Die nächste hat ihre Traumwohnung.
Jemand anderes macht Karriere.
Eine andere reist monatelang durch die Welt.
Und plötzlich fragt man sich, ob man selbst irgendwie hinterherhinkt.
Dabei vergessen wir oft, dass wir meistens nur die sichtbaren Ausschnitte aus dem Leben anderer Menschen sehen.
Wir sehen den Urlaub, aber nicht die Sorgen.
Die neue Wohnung, aber nicht die finanziellen Herausforderungen.
Die Beförderung, aber nicht den Stress.
Die glückliche Beziehung, aber nicht die Unsicherheiten dahinter.
Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg.
Und nur weil dieser anders aussieht als der eigene, bedeutet das nicht, dass man falsch abgebogen ist.
Vergleichen ist wahrscheinlich eine der größten Fallen
Gerade durch Social Media wird es immer einfacher, das eigene Leben mit dem anderer Menschen zu vergleichen.
Man scrollt durch Instagram oder TikTok und sieht Menschen, die scheinbar genau dort angekommen sind, wo man selbst gerne wäre.
Schöne Wohnungen.
Perfekte Körper.
Traumreisen.
Erfolgreiche Karrieren.
Glückliche Beziehungen.
Und während man selbst vielleicht gerade einen ganz normalen Abend auf dem Sofa verbringt, entsteht schnell das Gefühl, nicht genug aus seinem Leben zu machen.
Aber das Leben ist kein Wettbewerb.
Es gibt kein bestimmtes Alter, in dem man bestimmte Dinge erreicht haben muss.
Nicht jede Frau muss mit 25 verheiratet sein.
Nicht jede Frau muss Kinder wollen.
Nicht jede Frau muss Karriere machen.
Nicht jede Frau muss ständig reisen.
Nicht jede Frau muss wissen, wo sie in zehn Jahren stehen möchte.
Und vor allem muss niemand sein Leben so gestalten, wie es von außen erwartet wird.
Liebe, Beziehungen und die Frage nach dem „Richtigen“
Auch das Thema Liebe kann in den 20ern eine ziemlich große Rolle spielen.
Vielleicht erlebt man die erste wirklich ernsthafte Beziehung. Vielleicht die erste große Trennung. Vielleicht mehrere Beziehungen. Vielleicht gar keine.
Vielleicht sucht man nach der großen Liebe.
Vielleicht genießt man gerade das Alleinsein.
Und vielleicht wechselt das auch immer wieder.
Gerade als Frau kann man dabei irgendwann mit Fragen konfrontiert werden, die eigentlich ganz harmlos gemeint sein können, aber trotzdem Druck auslösen.
„Hast du denn schon jemanden?“
„Wann lernst du endlich den Richtigen kennen?“
„Du bist doch jetzt in einem Alter, in dem man langsam an eine Familie denken könnte.“
Solche Sätze kommen manchmal von der Familie, von Verwandten, Bekannten oder auch aus dem Freundeskreis.
Für die Person, die diese Frage stellt, ist es vielleicht nur ein kleines Gespräch.
Aber wenn man sie immer wieder hört, kann irgendwann das Gefühl entstehen, dass man sich rechtfertigen müsste.
Warum ist man noch Single?
Warum gibt es noch keinen Partner?
Warum ist man noch nicht verheiratet?
Und überhaupt: Wann soll es denn endlich so weit sein?
Dabei gibt es keinen Zeitplan für Liebe.
Eine Beziehung ist kein Lebensziel, das man bis zu einem bestimmten Alter erreicht haben muss.
Allein zu sein bedeutet nicht automatisch, einsam zu sein.
Und in einer Beziehung zu sein bedeutet nicht automatisch, angekommen zu sein.
„Wann gibt es denn endlich Kinder?“
Noch einmal stärker wird dieser gesellschaftliche Druck oft beim Thema Kinder.
Irgendwann scheint die Frage fast automatisch zu kommen:
„Wann bekommst du denn Kinder?“
Gerade mit Anfang 20 kann sich das manchmal ziemlich absurd anfühlen.
Mit 23 steht man vielleicht selbst noch mitten in der eigenen Selbstfindung, versucht herauszufinden, was man beruflich und privat eigentlich möchte, und gleichzeitig entsteht von außen bereits die Vorstellung, dass der nächste große Lebensabschnitt bald beginnen sollte.
Dabei gibt es Menschen, die mit Anfang 20 ganz klar wissen, dass sie eine Familie gründen möchten.
Andere möchten erst einmal reisen, Karriere machen oder sich selbst besser kennenlernen.
Manche wünschen sich irgendwann Kinder, aber noch lange nicht jetzt.
Andere wissen, dass sie keine Kinder möchten.
Und wieder andere wissen es einfach noch nicht.
Auch das ist vollkommen in Ordnung.
Ein Kinderwunsch sollte nicht daraus entstehen, dass andere Menschen darauf warten, endlich Großeltern, Tanten, Onkel oder Bekannte mit Nachwuchs zu werden.
Ein Kind zu bekommen ist keine Aufgabe auf einer gesellschaftlichen Checkliste.
Es ist eine persönliche Entscheidung, die zum eigenen Leben, zu den eigenen Wünschen und zur eigenen Lebenssituation passen sollte.
Und wenn man mit 23 noch nicht weiß, ob man mit 30 Kinder haben möchte, dann muss man das auch noch nicht wissen.
Die Erwartungen der Familie und des Umfelds
Manchmal kommen die Erwartungen gar nicht direkt als Forderung.
Sie zeigen sich eher in kleinen Bemerkungen.
„In deinem Alter war ich schon …“
„Deine Cousine hat doch auch schon …“
„Wann ist es bei dir endlich so weit?“
Oder vielleicht auch einfach in der Art, wie über das Leben gesprochen wird.
Erst Ausbildung oder Studium.
Dann ein guter Job.
Dann der Partner.
Dann vielleicht Hochzeit.
Dann Kinder.
Und plötzlich entsteht ein unsichtbarer Lebensplan, an dem man sich selbst misst.
Dabei ist das Leben keine Checkliste.
Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für eine Beziehung, keine vorgeschriebene Reihenfolge für Karriere und Familie und auch kein Alter, in dem man „angekommen“ sein muss.
Nur weil ein bestimmter Lebensweg für andere funktioniert, muss er nicht automatisch der eigene sein.
Und manchmal ist es gar nicht leicht, das den Menschen zu vermitteln, die einem nahestehen.
Denn natürlich darf die Familie Wünsche und Vorstellungen haben.
Aber am Ende ist es das eigene Leben, das man leben muss.
Und deshalb sollte es sich auch nach dem eigenen Leben anfühlen.
Freundschaften verändern sich
Auch Freundschaften können in dieser Lebensphase plötzlich anders werden.
Menschen, mit denen man früher jeden Tag Kontakt hatte, werden vielleicht zu Menschen, die man nur noch selten sieht.
Nicht unbedingt, weil etwas Schlimmes passiert ist.
Manchmal verändern sich einfach die Leben.
Neue Jobs, andere Wohnorte, Beziehungen, unterschiedliche Interessen oder persönliche Entwicklungen können dazu führen, dass Menschen nicht mehr denselben Alltag teilen.
Das kann traurig sein.
Aber nicht jede Freundschaft muss für immer gleich bleiben, um wertvoll gewesen zu sein.
Manche Menschen begleiten uns nur durch bestimmte Kapitel unseres Lebens.
Andere bleiben.
Und wieder andere kommen vielleicht erst später dazu.
Auch das gehört zum Erwachsenwerden.
Den eigenen Körper und sich selbst kennenlernen
Die 20er können auch eine Zeit sein, in der sich das Verhältnis zum eigenen Körper verändert.
Man wird mit Schönheitsidealen konfrontiert, vergleicht sich, probiert verschiedene Styles aus und findet vielleicht erst langsam heraus, was einem selbst gefällt.
Haare verändern.
Kleidung ausprobieren.
Tattoos.
Piercings.
Make-up.
Sport.
Oder einfach irgendwann die Entscheidung treffen, dass man nicht mehr ständig versuchen möchte, einem bestimmten Bild zu entsprechen.
Es kann Jahre dauern, bis man sich wirklich wohl in seinem eigenen Körper fühlt.
Und vielleicht geht es dabei gar nicht darum, sich jeden Tag wunderschön zu finden.
Vielleicht reicht es manchmal schon, den eigenen Körper nicht ständig verändern oder kritisieren zu müssen.
Grenzen setzen und sich selbst ernst nehmen
Mit zunehmender Selbstständigkeit lernt man auch, dass man nicht jedem gefallen kann.
Und genau das kann unglaublich befreiend sein.
Man darf Nein sagen.
Man darf seine Meinung ändern.
Man darf Menschen aus seinem Leben entfernen, wenn sie einem dauerhaft nicht guttun.
Man darf Abstand nehmen.
Man darf sagen, was man braucht.
Und man darf Grenzen haben, auch wenn andere Menschen diese nicht verstehen.
Gerade das kann anfangs schwer sein.
Vielleicht hat man Angst, jemanden zu enttäuschen.
Vielleicht möchte man nicht egoistisch wirken.
Vielleicht hat man gelernt, die Bedürfnisse anderer immer über die eigenen zu stellen.
Aber irgendwann merkt man vielleicht:
Meine Grenzen machen mich nicht zu einem schlechten Menschen.
Sie zeigen, dass ich mich selbst ernst nehme.
Die Angst, etwas zu verpassen
Eine weitere Begleiterin der 20er ist die Angst, etwas zu verpassen.
Man könnte noch mehr reisen.
Mehr erleben.
Mehr Menschen kennenlernen.
Mehr erreichen.
Mehr ausprobieren.
Und während man versucht, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, vergisst man manchmal, dass auch Ruhe ein Teil des Lebens ist.
Man muss nicht jeden Moment ausnutzen.
Nicht jeder Tag muss besonders sein.
Nicht jede Erfahrung muss fotografiert oder geteilt werden.
Manchmal darf das Leben einfach ganz normal sein.
Ein gemütlicher Abend.
Ein Spaziergang.
Ein gutes Essen.
Ein Gespräch.
Zeit mit einem Menschen, den man liebt.
Oder einfach ein Tag, an dem nichts Besonderes passiert.
Auch daraus besteht das Leben.
Zukunftsangst gehört manchmal dazu
Die 20er können sich gleichzeitig unglaublich frei und unglaublich unsicher anfühlen.
Man hat noch so viele Möglichkeiten – und genau das kann manchmal beängstigend sein.
Was, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?
Was, wenn ich beruflich den falschen Weg einschlage?
Was, wenn ich die falsche Person liebe?
Was, wenn ich meine Zeit verschwende?
Was, wenn ich irgendwann merke, dass ich ganz anders leben möchte?
Und dann sind da noch die Erwartungen von außen.
Vielleicht hat man das Gefühl, möglichst bald den richtigen Partner finden zu müssen.
Vielleicht wird immer wieder nach Kindern gefragt.
Vielleicht scheint das Umfeld bereits genau zu wissen, wie das eigene Leben aussehen sollte.
Aber niemand kann vorher wissen, welche Entscheidung sich irgendwann als die richtige herausstellt.
Manchmal muss man einen Weg ausprobieren, um zu merken, dass er nicht der eigene ist.
Und auch das ist keine verschwendete Zeit.
Es ist Erfahrung.
Man darf sich verändern
Eine Sache, die man in seinen 20ern vielleicht besonders lernt, ist, dass man nicht für immer dieselbe Person bleiben muss.
Man darf seine Meinung ändern.
Man darf seine Ziele verändern.
Man darf einen Beruf wechseln.
Man darf eine Beziehung beenden.
Man darf neue Menschen kennenlernen.
Man darf plötzlich Dinge mögen, die man früher langweilig fand.
Und man darf feststellen, dass ein früherer Traum gar nicht mehr der eigene ist.
Persönliche Entwicklung bedeutet nicht unbedingt, eine „bessere Version“ seiner selbst zu werden.
Vielleicht bedeutet sie manchmal einfach, herauszufinden, was wirklich zu einem passt.
Und dazu gehört auch, sich von Vorstellungen zu lösen, die vielleicht gar nicht die eigenen waren.
Nicht alles muss jetzt passieren
Vielleicht ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt:
Nicht alles muss in den 20ern passieren.
Man muss nicht mit 21 wissen, was man mit 40 machen möchte.
Man muss nicht mit 23 den perfekten Partner gefunden haben.
Man muss nicht mit 25 verheiratet sein.
Man muss nicht mit 27 Kinder haben.
Man muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt beruflich angekommen sein.
Und man muss auch nicht wissen, ob man diese Dinge überhaupt möchte.
Das Leben ist kein Zeitplan.
Es gibt keine Checkliste, die man bis zu einem bestimmten Geburtstag abarbeiten muss.
Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, andere Wünsche, andere Erfahrungen und ein anderes Tempo.
Und vielleicht ist genau das etwas, das wir uns viel öfter erlauben sollten:
Unser eigenes Tempo.
Die 20er sind nicht nur eine Zeit des Erfolgs
Wenn man über die 20er spricht, geht es häufig um Selbstverwirklichung, Erfolg und große Ziele.
Aber diese Jahre können genauso aus Unsicherheit, Fehlern, Trennungen, Zweifeln und Neuanfängen bestehen.
Man wird Entscheidungen treffen, die sich später als falsch herausstellen.
Man wird Menschen verlieren.
Man wird sich selbst manchmal nicht verstehen.
Man wird vielleicht Dinge ausprobieren, die nicht funktionieren.
Und irgendwann wird man wahrscheinlich feststellen, dass auch das zum Leben gehört.
Nicht jede Erfahrung muss schön sein, um wertvoll zu sein.
Manche der schwierigsten Phasen bringen uns vielleicht dazu, genauer hinzusehen, uns selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, was wir eigentlich wirklich wollen.
Vielleicht müssen wir nicht alles im Griff haben
Ich glaube, eine der größten Illusionen des Erwachsenwerdens ist die Vorstellung, dass irgendwann dieser Punkt kommt, an dem man plötzlich alles verstanden hat.
Man weiß, wer man ist.
Man weiß, was man will.
Man hat seine Finanzen im Griff.
Die perfekte Beziehung.
Den perfekten Job.
Die perfekte Wohnung.
Die perfekte Zukunft.
Und plötzlich fühlt sich alles leicht an.
Vielleicht gibt es diesen Punkt gar nicht.
Vielleicht besteht Erwachsensein vielmehr daraus, immer wieder neue Dinge zu lernen und sich dabei selbst nicht zu verlieren.
Mal fühlt man sich unglaublich stark.
Mal komplett überfordert.
Mal hat man einen Plan.
Mal überhaupt keinen.
Und trotzdem geht es weiter.
Eine Frau in ihren 20ern muss nicht „fertig“ sein
Vielleicht sollten wir aufhören, von unseren 20ern zu erwarten, dass wir in dieser Zeit bereits herausgefunden haben müssen, wer wir für den Rest unseres Lebens sein werden.
Wir sind nicht fertig.
Wir entwickeln uns.
Wir probieren aus.
Wir machen Fehler.
Wir verlieben uns.
Wir trennen uns.
Wir lernen Menschen kennen.
Wir verabschieden uns von Menschen.
Wir verändern unsere Meinung.
Wir entdecken neue Seiten an uns.
Und irgendwann schauen wir zurück und merken vielleicht, wie sehr wir uns verändert haben.
Nicht unbedingt, weil wir plötzlich jemand völlig anderes geworden sind.
Sondern weil wir immer mehr zu der Person geworden sind, die wir wirklich sein möchten.
Vielleicht sind die 20er deshalb gar nicht die Zeit, in der man sein Leben perfekt im Griff haben muss.
Vielleicht sind sie die Zeit, in der man langsam herausfindet, welches Leben überhaupt zu einem selbst passt.
Und vielleicht gehört dazu auch, den Mut zu haben, Erwartungen von außen nicht zum eigenen Lebensplan zu machen.
Vielleicht möchte man heiraten.
Vielleicht möchte man Kinder.
Vielleicht möchte man beides.
Vielleicht möchte man keines von beidem.
Vielleicht möchte man zuerst reisen, arbeiten, sich selbst finden oder einfach nur herausfinden, was man vom Leben eigentlich möchte.
Es gibt nicht die eine richtige Antwort.
Es gibt nur die Antwort, die sich für das eigene Leben richtig anfühlt.
Und vielleicht ist genau das Erwachsenwerden:
Nicht irgendwann alle Antworten zu haben, sondern zu lernen, die eigenen Fragen selbst zu beantworten.
Denn am Ende gibt es keinen richtigen Weg durch die 20er.
Es gibt nur den eigenen.
Und der darf genauso chaotisch, wunderschön, verwirrend, aufregend, traurig und besonders sein wie das Leben selbst. 🤍
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